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Kurzzeitkennzeichen – alles Wissenswerte plus EVB-Nummer

Nicht für jede Fahrt mit einem Automobil lohnt es sich, dieses regulär beim Straßenverkehrsamt anzumelden und mit einem Dauerkennzeichen auszustatten. Alltäglich kommt es in Deutschland zu Hunderten von Überführungsfahrten, bei denen ein Fahrzeug zu seinem neuen Besitzer transportiert werden muss und erst am Zielort beim Straßenverkehrsamt angemeldet wird.

Für solche Transportfahrten oder die Vorführung beim TÜV kommt seit Jahrzehnten das Kurzzeitkennzeichen zum Einsatz, das auch als Fünf-Tages-Kennzeichen bekannt ist und ausschließlich für diesen Zeitraum genutzt werden darf.

Jedem KFZ-Kennzeichen dieser Art ist ein Versicherungsschutz zugeordnet, der sich einfach online abschließen lässt und zu einem Festpreis den Einsatz des Kennzeichens ermöglicht.

Wie genau das Fünf-Tages-Kennzeichen funktioniert

Soll ein Auto alleine über eine Überführungsfahrt angemeldet werden, ist das Kurzzeitkennzeichen bei einem Händler vor Ort oder als einfache Lösung über das Internet zu bestellen.

Meist muss hierfür nicht mal der Weg zu einer Autoversicherung gesucht werden, viele Schildermacher online und offline unterhalten Kooperationen mit den Versicherern und bieten diese als kombiniertes Produkt an.

Der Versicherungsschutz bei einem Kurzzeitkennzeichen ist nicht so umfangreich wie bei einer herkömmlichen Autoversicherung, beispielsweise sind Kaskoleistungen eher üblich. Stattdessen wird ein einfacher Haftpflichtschutz mit festen Deckungssummen abgeschlossen, was die Versicherungen zu einer pauschalen Kalkulation und Festpreisen bewegt.

Pauschale Angebote für das Kurzzeitkennzeichen gegenüberstellen

Da ein Fahrzeug mit Kurzzeitkennzeichen höchstens fünf Tage im Verkehr unterwegs ist und hierfür den gekoppelten Versicherungsschutz beanspruchen kann, schätzen alle Versicherungen das Schadensrisiko als gering ein.

Außerdem wird kein Unterschied zwischen Hersteller, Baureihe und Alter des Fahrzeugs gemacht, da die Versicherungen bei einer Überführungsfahrt erwarten, dass das Auto sehr gewissenhaft geführt wird. Dies sind die wichtigsten Gründe, warum eine pauschale Kalkulation des Versicherungsbeitrags für das Schild möglich wird und sehr unkompliziert beantragt werden kann.

Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern von Kurzzeitkennzeichen und dem hiermit verbundenen Versicherungsschutz gibt es allerdings, weshalb sich ein Vergleich verschiedener Versicherer und Schildermacher lohnt.

Wird eine EVB-Nummer für das Kurzzeitkennzeichen benötigt?

Auch wenn es sich um eine zeitlich begrenzte Anmeldung des Fahrzeugs mit dem speziellen Kennzeichen handelt – den Weg zum Straßenverkehrsamt können Sie sich leider nicht ersparen.

Ähnlich wie bei der regulären Anmeldung eines Fahrzeugs müssen Sie nachweisen, dass Sie für den Zeitraum von fünf Tagen einen Versicherungsschutz abgeschlossen haben, was wie in allen Fällen über die EVB-Nummer abgewickelt wird.

Vor dem Gang zum Straßenverkehrsamt und der Herstellung der Kennzeichen muss die EVB-Nummer bei einem Versicherer angefragt werden, was im Internetzeitalter glücklicherweise binnen Sekunden möglich wird und direkt hiernach das Straßenverkehrsamt erreicht.

In wenigen Schritten zur Kurzzeitversicherung

Für eine erfolgreiches Fahren mit dem Kurzzeitkennzeichen kommt es also auf die richtige Reihenfolge der formalen Schritte an. Der erste Kontakt sollte mit einer KFZ Versicherung erfolgen, bei der beispielsweise online völlig unkompliziert die Anfrage auf eine Kurzzeitversicherung gestellt wird.

Ist dies erfolgt und eine EVB-Nummer für Kurzzeitkennzeichen wurde erstellt, kann im nächsten Schritt zum Straßenverkehrsamt gegangen werden, dem die EVB-Nummer vorliegt. Die Fahrerlaubnis für die folgenden fünf Tage mit Kurzzeitkennzeichen wird erteilt, hiernach werden die Schilder gedruckt und am Fahrzeug befestigt.

Im rechten Bereich des Schildes ist ein Datum aufgedruckt, das den letzten der fünf Tage für die erlaubte Nutzung des Kennzeichens angibt.

Den richtigen Versicherungsschutz für sämtliche Fahrten finden

Wie oben beschrieben, lohnt sich bereits für das Kurzzeitkennzeichen ein Vergleich verschiedener Versicherungen, die unterschiedliche Pauschalangebote für diese besondere Form der Absicherung bieten.

Da das Fahrzeug in den meisten Fällen nach einer Überführung oder TÜV-Prüfung regulär angemeldet werden soll, lohnt sich im gleichen Schritt der Vergleich der regulären Autoversicherungstarife.

Mit dem Vergleichsrechner unserer Webseite können Sie binnen weniger Minuten ermitteln, bei welcher Versicherung Sie Ihr Fahrzeug anschließend am besten versichern. Eine Verpflichtung, bei der gleichen Versicherungsgesellschaft den Schutz für das Kurzzeitkennzeichen zu vereinbaren, besteht nicht.